Das Herz hinter Hanagasumi
Hanagasumi begann aus einer leisen Sehnsucht – nach Sanftheit, nach Stille, nach etwas, das mich verwurzeln konnte, während ich zwischen Kulturen lebte.
In Düsseldorf beheimatet, ist Hanagasumi ein kleiner, kreativer Ort, an dem japanische Traditionen durch Süßigkeiten, Tee und Kimono lebendig werden.
Ich lade dich ein, langsamer zu werden, das Feine wahrzunehmen und mit deinen eigenen Händen Schönheit zu gestalten. Ob du Nerikiri-Blüten formst oder Goldstaub auf einen Mochi-Mond streichst – hier begegnen sich Achtsamkeit und Kreativität.

初めまして。


Über Hanagasumi
Als Schülerin der japanischen Teezeremonie in der Urasenke-Tradition war ich tief berührt von ihrem Sinn für Jahreszeiten, von ihrer flüchtigen Schönheit und der Achtsamkeit in jeder Geste. Doch ich sehnte mich danach, diesen Geist auch außerhalb des Tatami-Raums weiterzugeben – ihn in den Alltag zu tragen und mit anderen zu teilen.
In Wagashi fand ich diese Brücke.
Anfangs war es ein ganz persönliches Ritual: kleine Süßigkeiten von Hand zu formen – inspiriert von den Jahreszeiten vor meinem Fenster und den Erinnerungen in meinem Herzen. Wagashi wurde für mich zu einer Sprache, die ich über Distanzen hinweg sprechen konnte – eine Möglichkeit, stille Freude zu schaffen und anderen etwas Sinnvolles zu schenken.
Etwa zur selben Zeit begann ich, mich mit Kimono zu beschäftigen.
Früher wusste ich überhaupt nichts darüber – weder wie man einen Kimono trägt noch wie man ihn richtig zusammenfaltet. Alles, was ich heute weiß, verdanke ich meiner Tee-Praxis und den Menschen, die mir auf diesem Weg begegnet sind: Lehrerinnen, Alltags-Kimono-Trägerinnen, Stylist:innen und Kunsthandwerker:innen, die die japanische Kultur wirklich leben.
Jede:r von ihnen hat mir etwas anderes beigebracht. Ihre Geschichten, ihre Bewegungen, ihre Haltungen – nichts davon stand in einem Lehrbuch, und doch ist so viel davon bei mir geblieben.
Weil ich selbst einmal ganz von vorn angefangen habe, weiß ich, wie einschüchternd Kimono am Anfang wirken kann. Deshalb möchte ich einen Raum schaffen, der Neugier zulässt und leises Entdecken ermöglicht.
So wie jeder Mensch seinen eigenen Stil hat, glaube ich, dass auch Kimono und Wagashi zu Spiegeln unseres Wesens werden können – sanfte Wege, wieder mit uns selbst und miteinander in Verbindung zu treten.
Hanagasumi ist genau das: ein stilles Angebot.
Ein Hauch von Blütennebel. Eine Pause im Alltag.
Eine Feier des Zarten, des Vergänglichen, des Handgemachten.
A soft mist of flowers. A pause in the rush.
A celebration of the tender, the ephemeral, the handmade.
Durch diesen Raum möchte ich nicht nur Süßigkeiten oder Kleidungsstücke teilen, sondern auch eine Art zu sehen – und zu genießen.
Über Hanagasumi
Brief History
- 1993 – Geboren in Manila, Philippinen
- 2005 – Erste Begegnung mit dem Internet – entdeckte Anime, Manga und das Erstellen von Websites
- 2009 – Beginn des Studiums in Multimedia Arts mit Schwerpunkt 3D-Design
- Umzug nach Belgien zum Studium in Game Design
- 2017 – Umzug nach Deutschland und Beginn des Studiums in Information & Communication Design an der Hochschule Rhein-Waal
- 2021 – Beginn der Bachelorarbeit über japanisches Grafikdesign
- 2022 – Abschluss des Studiums und Einstieg als UX-Designerin; erste Nerikiri-Workshops
- 2023 – Beginn der Ausbildung in der japanischen Teezeremonie (Urasenke)
- 2024 – Gründung der Kulturmarke Biyori

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Whether you’re curious about crafting wagashi, whisking matcha, or exploring the art of kimono in Düsseldorf—my workshops are a space to slow down, connect, and shape something beautiful with your hands.
Let’s share the season together.